Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Heidelberg

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Inhalt: Freizeitschifffahrt

Die Bundeswasserstraßen haben neben der Bedeutung als Verkehrsweg der Binnenschifffahrt noch weitere Funktionen wie Hochwasserabfuhr, Trinkwasserversorgung, Bewässerung, elektrische Energiegewinnung, Fischerei, ökologische Biotopfunktionen und einen hohen Erholungs- und Freizeitwert für den Menschen.

Das WSA Heidelberg stellt den Sportbootführern "allgemeine Hinweise und Empfehlungen für die Sportbootschifffahrt zur Benutzung der Schleusen" zur Verfügung. Auf diesem Informationsblatt sind Auszüge der Binnenschifffahrtsstraßenordnung für die Regelung des Sportbootverkehrs und die Erreichbarkeit der Schleusen auf dem Neckar zusammengestellt.

Gemäß Bundeswasserstraßengesetz § 5 ist das Befahren der Bundeswasserstraße mit Wasserfahrzeugen im Rahmen der Vorschriften des Schifffahrtsrechts einschließlich des Schifffahrtsabgabenrechts erlaubt. Hierbei sind insbesondere die Verkehrsvorschriften der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung zu beachten, wobei für den Rhein, die Mosel und die Donau besondere Verkehrsvorschriften gelten. Das Wasserskifahren und das Wassermotorradfahren sind nur auf besonders ausgewiesenen Strecken erlaubt.

Für das Befahren der Binnenschifffahrtsstraßen müssen bestimmte Sportboote nach der "Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen" ein Kennzeichen führen. Bei Kleinfahrzeugen handelt es sich um Wasserfahrzeuge, deren Schiffskörper ohne Ruder und Bugspriet eine Höchstlänge von weniger als 20 m aufweisen.

Die amtlichen Kennzeichen werden von den Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern ausgegeben. Die Kennzeichen bestehen - ähnlich den Autokennzeichen - aus mehreren Buchstaben, die das ausstellende Wasser- und Schifffahrtsamt erkennen lassen (z. B. HD-X 999).

Daneben werden amtlich anerkannte Kennzeichen z. B. durch den Deutschen Motoryachtverband e.V., den Deutschen Segler-Verband e.V. und den Allgemeinen Deutschen Automobilclub e.V. erteilt.

Für das Führen von Wassersportfahrzeugen auf Bundeswasserstraßen mit einer Maschinenleistung von mehr als 3,68 kW (5 PS) wird außerdem ein Befähigungszeugnis nach der Sportbootführerscheinverordnung benötigt. Auf den Bundeswasserstraßen ist dies für Sportfahrzeuge bis 15 m Länge der Sportbootführerschein-Binnen, für Sportfahrzeuge von 15 bis 25 m Länge das Sportschifferzeugnis.

Darüber hinaus kann im Schifffahrtsbüro ein Bootspass beantragt werden, der im Falle eines Diebstahls ein leichteres Auffinden des Bootes gewährleisten soll.

Beabsichtigen Sie Kleinfahrzeuge nach der Sportbootvermietungsverordnung gewerblich zu nutzen, erhalten Sie hier Informationen.